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Das „Kassettl,“ auch „Röcklgwand“ genannt, ist bis heute im Tiroler Unterland und im benachbarten Pinzgau verbreitet. Ähnliche Formen gibt es auch in einigen Bereichen Oberbayerns und anderen Teilen Tirols und Salzburgs. Das Kassettl wird als Festtagstracht nur bei  hohen kirchlichen Anlässen getragen. Die Bezeichnung kommt vom korsettartigen Oberteil und entwickelte sich aus dem Wort "Korsettl."   Andere Meinungen gehen davon aus, dass die Bezeichnung vom eckigen "kassettenartigen" Ausschnitt des Oberteiles stammen soll.

Besondere Merkmale dieser Tracht sind der erwähnte eckige Ausschnitt, die aufwändigen Goldstickereien an der Unterseite des Hutes und am Halstuch, die bestickte Ausschnittblende, die tief angesetzten Ärmel mit Zierbesatz sowie der kleine mit goldenen Quasten geschmückte Hut, dessen Form sich aus einer ursprünglichen Zylinderform entwickelt hat. Der "Kassettl-Hut" wird mit breiten Samtbändern, deren Enden über den Rücken fallen, am Hinterkopf festgebunden. Unbedingt notwendig ist beim Kassettl auch der spezielle Schmuck mit „Kropfkette“, Ohrringen, Uhrkette und Haarspange. Im Winter trägt man zusätzlich noch ein großes Schultertuch aus schwarzem Wollstoff mit langen Seidenfransen.  In einigen Gebieten (z.B. Bezirk Kitzbühel) wird auch der sogenannte Doppelschal getragen. 


Kassettltücher und Trachtenschmuck findet ihr unter www.trachtenschmuck-stüberl.at

 

eine kleine Auswahl an besonderen Kassettlschürzenstoffen